Das war also des Rätsels Lösung: Die beiden Frisbeesportler Jan Bäss und Greg Marter, die derzeit die Filmdokumentation „The Invisible String“ drehen, hatten ihren Auftritt bei „Wetten Dass!?“ mit der Herausforderung, 150 in drei Reihen aufgestellte Kerzen innerhalb von drei Minuten durch den „Hauch des Schwebedeckels“ zu löschen. (weiterlesen…)

In Sachen Frisbeesport in Köln könnte die Terminlage langsam aber sicher bereits unübersichtlich werden, denn die Aktivitäten nehmen zu. Daher hier der Versuch einer ersten Zusammenfassung der geplanten Turniere. (weiterlesen…)
Um das Entscheidende vorweg zu sagen: Ich kann bis jetzt auch nur mutmaßen, welche Wette kommende Woche beim Klassiker der gepflegten Samstagabend-Unterhaltung „Wetten Dass!?“ im ZDF gezeigt werden wird. Worüber ich allerdings berichten kann, ist welche Wetten NICHT gezeigt werden, denn diese nun angekündigte Wette hat einen Vorlauf von mindestens zwei Jahren. (weiterlesen…)
Bei den Freestyle Frisbee-Spielern geht’s immer rund: Zuerst wurden Anfang 2011 im Jahreskalender der Sportbild gleich vier Meisterschaftstermine abgedruckt, dann hat der Zentrtalverband des Bäckerhandwerks aus aktuellem Anlass der diesjährigen Freestyle-DM am Chiemsee einen Werbefilm für das Gewerk erstellt, das traditionell eng mit dem Frisbeesport verbunden ist (siehe unten), und nun befindet sich ein bundesweiter „Deutscher Freestyle Frisbee e.V.“ in Gründung.
Die in der Neujahrsausgabe der Sportbild genannten Frisbeesport-Termine (vom 05.01.2011, Druckauflage 665.000) betreffen die Beach Freestyle Frisbee-WM in Rimini (ITA) vom 20.-24.04., die Freestyle Frisbee-DM in Übersee/Chiemsee vom 17.-19. Juni, die Frisbee Freestyle-EM in Karlsruhe vom 15.-17. Juli sowie die Frisbee Freestyle-WM in Prag (CZ) vom 10.-13. August. Für den Termin der Deutschen Meisterschaft ist jetzt eine besondere Werbung entstanden, die der Zentralverband des Bäckerhandwerks als Film ins Netz gestellt hat. Intention ist, unter dem Claim „Back Dir Deine Zukunft“ den Handwerksberuf zu promoten. Hierzu wurde der Mitveranstalter und Bäckermeister Jesse Hawkins aus Übersee am Chiemsee in vier Minuten Länge portraitiert.
Wer sich keine Zeit nehmen möchte, um sich die ausgesprochen stimmungsvollen Bilder anzusehen, dem sei der Bezug des Frisbeesports zum Bäckerhandwerk noch mals in Erinnerung gerufen: es war eine Bäöckerei namens „Ma Frisbie“, die mit Kuchendeckeln, die sich gut werfen ließen, der späteren Erfindung einer Plastikscheibe phonetisch den Namen lieh.
Zuletzt sei darauf hingewiesen, dass sich der neue Verein „Deutscher Freestyle Frisbee e.V.“ mit Sitz in Berlin in Gründung befindet. Bei der entsprechenden Gründungsversammlung in der schicksalhaft klingenden Gaststätte „Walhalla“ im Bezirk Tiergarten unweit der Siegessäule wurden die Vorstände Markus Hein (Berlin, Vorsitzender), Jan Schreck (Berlin, stellvertretender Vorsitzender) und Robert Dittrich (Braunschweig, Finanzvorstand) gewählt. Sein Zweck ist die Förderung des Kinder-, Jugend-, Erwachsenen-, Breiten-, und Wettkampfsportes.
Hintergrund ist der Umstand, dass sportrechtlich alle Mitglieder eines Verbandes selbst gemeinnützig sein müssen und dies am einfachsten durch eine Vereinszugehörigkeit gewährleistet ist. Freestyle Frisbee ist nach Disc Golf bereits die zweite Abteilung des Deutschen Frisbeesport-Verbandes, die damit allen vereinslosen Spielern eine Heimat bietet.
Die Spieler sind weltweit verbunden durch die Freestyle Players Associaton (FPA), die auch Weltranglisten pflegt. Darin sind fünf deutsche Damen unter den Top 20, mit Judith Haas seit vergangenen September erstmals als Nummer eins, sowie sechs Herren unter den Top 30 (mit Christian Lamred und Florian Hess als besten Deutschen auf den Plätzen neun und zehn).
Um den Kölner Sport ist es – was die Beteiligung an einer Ausstellung ausgezeichneter „Orte im Land der Ideen“ betrifft – nicht eben gut bestellt. Nur die Deutsche Sporthochschule Köln ist mit ihrem Projekt „Fit am Ball“ bei der jetzt eröffneten Ausstellung im Spanischen Bau des Kölner Rathauses für den Sport vertreten, sowie der Deutsche Frisbeesport-Verband mit seiner Jugendarbeit. Anlässlich der Junioren Ultimate-WM im vergangenen Jahr in Heilbronn wurde der DFV e.V. mit Geschäftssitz in Köln am 06.08.2010 mit der begehrten Innovations-Trophäe ausgezeichnet. Auf dem Foto die Kölner Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes mit einer „Supporters‘ Club“-Scheibe zwischen dem Jury-Paten Ansgar Burghof (r.) und DFV-Geschäftsführer Jörg Benner.
Beim Rundgang durch die Ausstellung mit mehr als 30 ausgezeicheneten Projekten im Anschluss an die Feierstunde zeigten sich die beiden Festredner erstaunt und begeistert von der Idee, einen Teamsport in Eigenverantwortung und ohne Schiedsrichter durchführen zu können. Sie erfuhren, dass die Disziplin „Botschaftersport des Fairplays“ der World Games 2013 in Kolumbien ist, und dass sie in Deutschland über Hochschulen, Sportrahmenpläne in den Oberstufen und auch in Köln bereits in zwei Vereinen (ASV Köln und DJK Wiking Köln-Nord) sowie in vielen Schulen wenigstens sporadisch angeboten wird.
Natürlich darf der Kölner Dom als einer der altehrwürdigsten Orte im Land der Ideen bei der Aussttellung nicht fehlen. Die Auszeichnung des Bauwerks bezieht sich nicht nur auf die gotische Architektur und die Kunstschätze von Weltrang, sondern auch auf das Zentrum der Kirchenmusik mit fünf Chören und Orgelkonzerten und auf die forschende und publizierende Dombauhütte.
Insgesamt stammten die meisten der ausgezeichneten Kölner Orte aus dem Bereich Kunst-Kultur-Gesellschaft, wie Ansgar Burghof bemerkte (u.a. das Farina-Haus, das Karnevalsmuseum, die Kölner Oper und das Gürzenich-Orchester Köln), sowie aus dem Bereich Bildung und Wissenschaft (u.a. der Interkulturelle Schulhof Köln-Kalk, die Sendung mit der Maus, das NRW Landesbüro Tanz und die Carl Duisberg-Centren). Nur gut, dass die DSHS und der DFV auch das Ansehen der Sportstadt Köln hoch halten – wo erst jüngst bekannt wurde, dass in den vergangenen beiden Jahren rund eine halbe Million Euro an Sportmitteln nicht genutzt wurden.
Bürgermeisterin Scho-Antwerpes stellte angesichts der vielen ausgestellten Innovationen fest, wie wichtig es für die Entwicklung des Standortes Köln sei, das kreative Potenzial der Stadt zu fördern, zu begleiten und zu beachten. Dazu werde die Stadt gerne zur Verfügung stehen, wo immer sie helfen könne. Vielleicht können die Flugscheiben-Disziplinen dazu beitragen, dass der Sport in Köln noch stärker zu einer runden Sache wird?
Laut Ansgar Burghof beschreibt „das Land der Ideen“ den Markenkern des Standortes Deutschland. Die gleichlautende Marketinginitiative möchte bisher wenig bekannte Innovationen sichtbar machen. Köln steht bundesweit in Hinblick auf die Anzahl der ausgezeichneten Projekte übrigens an vierter Stelle hinter München, Stuttgart und Frankfurt am Main. Die Ausstellung im Kölner Rathaus läuft noch bis zum 16. Februar.
Dass die B-Note entscheidend sei, hört man in manchen Sportarten wie Eistanzen oder Skispringen. Allerdings spielt die Haltung im Sport tatsächlich eine große Rolle. Mit der Breitenwirkung, die viele Sportarten haben, und der Vorbild-Funktion, die Profis für Kinder und Jugendliche darstellen, verbindet sich eine Selbstverpflichtung. Anlass dieser Erkenntnis ist die Meldung aus der Rheinischen Post in Bezug auf eine Pressemitteilung des Deutschen Olympischen Sportbundes.
DOSB-Präsdient Thomas Bach berichtete, dass Agitatoren aus der Neonazi-Szene sich als freiwillige in Sportvereinen einschlichen, versuchten Sympathie zu gewinnen und so schleichend reaktionäres, rückständiges Gedankengut zu infiltrieren suchten: „und irgendwann tauchten dann Nazi-Symbole bei Sportveranstaltungen auf“. Dafür findet er die griffige Aussage: „Das Böse kommt oft in der Maske des Guten“ und fordert alle Sportler und Funktion#äre auf: „Wir müssen dem schleichenden Guift des Nationalsozialismus entgegentreten.“
Das Bundesfamilienmisiterium wird hierzu in Absprache mit den Innenministern der Länder, dem DOSB und den Landessportbünden einen Leitfaden mit Tipps zum Umghang mit „bestimmten Situationen“ erstellen. Bis 2014 sollen dafür jährlich 24 Millionen Euro bereit gestellt werden. Familienministerin Kristina Schröder wird zitiert: „Jegliche Form von Rassimus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung ist menschenverachtend und zerstört das, wofür steht: Fairness und Miteinander.“ Hierzu wurde bereits auch eine Beratungsseite im Internet iengerichtet
Eine bewusste politische Haltung erlangen wir gewöhnlich nur durch wachsame Wahrnehmung der Geschehnisse. Sie kann beim Sporttreiben entscheidend dazu beitragen, die Ideale des Sports konsequent umzusetzen. Als besonders gelungenes Beispiel einer Sportart, die Fairness und eine Haltung von ihren Sportlern abverlangt, möchte ich den Frisbeesport (Flying Disc) nennen, der die Eigenverantwortlichkeit der Spieler voraussetzt, um etwa im Teamspiel Ultimate ohne Schiedsrichter fair und respektvoll miteinander auszukommen. Daher wurde Flaing Disc auch als Botschaftersport der kommenen World Games 2013 im kolumbischen Cali ausgewählt.
In den vergangenen fünf Jahren wurde der Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ durchgeführt, an insgesamt mehr als 1.800 Tagen. Mehr als 30 dieser Tage hatten einen Kölnbezug, indem der „Ideengeber“ aus Köln kam oder die ausgezeichnete Institution oder das Unternehmen in Köln zu Hause ist. 31 Kölner Teilnehmer an den „Orten im Land der Ideen“ bereiten derzeit eine Ausstellung der Stadt Köln vor, die am Dienstag, der 22. Januar um 17:30 Uhr im Spanischen Bau des Rathauses der Stadt Köln eröffnet wird – darunter auch der Deutsche Frisbeesport-Verband e.V. mit Sitz in Köln-Esch. (weiterlesen…)
Alle, die das als Ortsfremde lesen, werden denken, der hat sie doch nicht mehr alle! Und ja, der Karneval in Köln ist schon eine Institution, die es erlaubt oder sogar erfodert, in gewisser Weise neben sich zu stehen (und damit meine ich nicht nur den Alkohol). Das Maskenspiel und die Vertauschung der Identität sind ein ganz wichtiges Ritual für die Kölner. Insofern sind sie vielleicht nirgendwo so sehr bei sich wie im Karneval. Aber darüber haben andere bestimmt schon eingehendere Untersuchungen geführt. Anlass dieses Eintrags ist die Neuproduktion eines Liedes für mein Ultimate Frisbee-Team „Frühsport 0,2„, als Teil des ASV Köln, das ich heute zusammen mit dem Kölner Berufsmusiker Björn Heuser fertig gestellt habe. (weiterlesen…)
Obwohl viele Termine und Veranstalter für dieses Jahr noch gar nicht feststehen, gibt es doch keinen Zweifel daran, dass das Frisbeesport-Jahr 2011 wieder ein ganz großes werden wird. Hoffentlich nicht nur für alle Beteiligten, sondern auch für eine wachsende Zahl an Zuschauern und begeisterten Fans! (weiterlesen…)
Das Jahr in Hinblick auf Frisbeesport-Ereignisse Revue passieren zu lassen, fällt mir nicht leicht, weil sich einerseits Verbandsaktivitäten als Geschäftsführer des DFV e.V. seit 5 Jahren und andererseits Aktivitäten vor Ort in Köln gegenseitig überlagert haben. (weiterlesen…)
13. Februar 2011














