Ryan Mallen hat anlässlich des neuen Sechsjahres-Strategieplans von USA Ultimate im Kommentar des Tages bei „Ultiworld“ gut begründet dafür plädiert, im Sinne des „Spirit of the Game“ standardisiert Spielbeobachter (so genannte „Observer“) einzusetzen. Dies entspricht der Haltung des US-Verbandes, widerspricht aber derjenigen des Weltverbandes WFDF (World Flying Disc Federation), der entsprechend der Praxis in den meisten der weit über 50 nationalen Mitgliedverbände weiterhin ausdrücklich darauf verzichtet.
Der Ultimate-Verband in den USA mit dem Namen USA Ultimate hat nach eineinhalbjähriger Entwicklungszeit seinen Sechsjahres-Strategieplan veröffentlicht. Hauptziele sind Topevents in die Medien zu bringen und dadurch verstärkt Kinder und Jugendliche anzusprechen. Dabei wurde der Verband von Kae Rader vom gleichnamigen Beratungsunternehmen unterstützt, ein ausgewiesener Experte bei der Beratung von Regierungsorganisationen und in der olympischen Bewegung. (weiterlesen…)
Wellness TV Network aus Singapur stellt in seiner Serie „Urban Adventures“ Ultimate Frisbee vor. Dabei macht sich der Moderator Eric Gwee mit den Basiswürfen Rückhand und Vorhand, dem Fangen und ein paar Grundregeln vertraut. Dazu spricht er mit einem erfahrenen Spieler, der in den 1990er Jahren an der Gold Coast Australiens damit begann Beach Ultimate zu spielen.
Sehr erfreulich, dass es an der Deutschen Sporthochschule Köln ab diesen Donnerstag wieder ein Ultimate-Angebot gibt! Die beiden Sportstudenten und Ultimate-Spieler Kevin Rätsch und Denis Holzer (Foto) haben dazu in der Ersemester-Einführungswoche eine Mitmacheinheit angeboten, die stark besucht wurde.
In den USA besteht seit diesem Jahr mit der American Ultimate Disc League (AUDL) ein neuerlicher Versuch, Ultimate als Teamsport zu popularisieren und zu professionalisieren. Nun hat der Eigentümer, Manager und Coach der siegreichen Philadelphia „Spinners“, Jeff Snader, in einem Interview angekündigt, dass er eine eigene Profiliga in Konkurrenz zur AUDL gründen wird. Sie soll Major League Ultimate heißen. (weiterlesen…)
Nicht, dass hier ein falscher Eindruck entsteht: Den Deutschen Meistertitel im Open Ultimate 2012 haben „Bad Skid“ aus dem Raum Heilbronn gewonnen. Dem Kölner Wochenspiegel hat in der Schalgzeile nur der Platz für die weibliche Mehrzahl „Spielerinnen“ gefehlt. Denn im Frauen Ultimate haben die „DOMinas“ vom ASV Köln den Titel geholt, und das wird in einem kleinen Beitrag samt Foto im Wochenblatt vom 2. Oktober thematisiert. (weiterlesen…)
Im tschechischen Pendant zu den weltweiten „Got Talent“-Shows (in Deutschland „Das Supertalent“) sind meines Wissens erstmals Frisbee Freestyler aufgetreten, zusammen mit einem Footbag- und Fußball-Artisten sowie einem Jo-Jo-Künstler. Die vier wurden vom Publikum bejubelt und haben – soweit ich das verstanden habe – auch von der Jury den Daumen nach oben für den Einzug in die nächste Runde erhalten.
Manchmal ist der Wurm drin, im Teamspiel. Nichts läuft zusammen, die Erfolge bleiben aus. Im Profifußball wird dann meistens schnell der Trainer ausgewechselt (verbunden mit Abfindungskosten, die ähnlich hoch sind wie beim Auswechseln unfähiger Manager in der Wirtschaft, deren Ausscheiden ebenso weich gepolstert ist). Manchmal hilft aber auch eine Einzelaktion, damit der Knoten platzt und jeder Mitspieler seine Leistung abrufen und bringen kann. Das gilt genauso wie im Fußball auch im Ultimate Frisbee.
Beim Surfen durch Frisbee-Videos auf Youtube bin ich auf mehrere ungewöhnliche Wurfvarianten von Frisbees gestoßen, die im Wettkampf allerdings kaum zum Einsatz kommen. Das erste Video stammt aus dem Englischen Garten in München, wo unter anderem Markus Götz zu sehen ist, der frühere DFV Freestyle-Koordinator im Deutschen Frisbeesport-Verband. Der fragliche Wurf, bei dem es sich um eine Art Daumenwurf in hoher Abwurfposition von hinter dem Rücken handelt, stammt allerdings von einem anderen Protagonisten, der entfernt an Johnny Weissmüller erinnert.
Das neue Juniorenteam der DJK Wiking Köln-Nord, die „Bad Girls“ (inklusive einem „Bad Boy“) hat Ende September seine erste Turnierteilnahme bei den „Valley Frisbee Games“ im niederländischen Veenendaal bestritten. Das eintägige Turnier ist die offene holländische Juniorenmeisterschaft in den Altersklassen U19, U16 und U13. Neben den Clubteams spielten auch U16-Schulteams Ultimate sowie Erwachsene in den Disziplinen „Guts“ und „Double Disc Court“ (DDC).
Nach drei verlorenen Vorrundenpartien warteten in der unteren Hälfte des Tableaus am Nachmittag drei weitere Gegner auf Augenhöhe. Erst gab es ein Unentschieden, ehe nach einer weiteren knappen Niederlage der erste Sieg im ersten Turnier folgte. Ein versöhnlicher Abschluss einer ersten Turniererfahrung, die hoffentlich bei allen Lust auf mehr machte!
19. Oktober 2012





