Da war sie wieder… eine weitere Antwort auf Brodie Smith, der großen Selbstvermarkter auf Youtube in Sachen Ultimate Frisbee, wie bereits verschiedentlich in dieser Rubrik erwähnt. Dieses Mal ist es ein Jugendlicher namens Daniel, der anlässlich der Weihnachtsferien ein Frisbee Trick Shot-Projekt realisiert hat. (weiterlesen…)
Anlässlich des Todes von David Jones, dem Sänger der Beatgruppe „Monkees“ schrieb Richard Herzinger in der Welt am Sonntag einen Artikel über den „wahren Geist der 60er-Jahre“. Er fasst zusammen: „Dieses tagträumerische Gefühl der Unbeschwertheit, das nur wenige Jahre hielt, hat sich in die kollektive Erinnerung an jene Zeit eingegraben und den Mythos der 60er-Jahre als einer Art Goldenes Zeitalter begründet.“ Ein lebendiges Überbleibsel jener Zeit ist die Erfindung des Teamsports Ultimate Frisbee 1968, der einerseits Ideale dieser Jahre aufrecht erhält und andererseits durch eine lebedinge Weiterentwicklung auch heute zu einem unbeschwerten Zusammenleben beitragen kann.
Da ist mir in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung eine Notiz unter der Rubrik „Schluss für heute“ untergekommen, wonach „Kaiser“ Franz Beckenbauer die Leitung der „Task Force Football“ des Weltfußballverbandes Fifa übernommen hat. Michael Eder schreibt, es liege bereits der erste Reformvorschlag auf dem Tisch, wonach sich die Spieler öfter die Hand reichen sollten.
Professor Ingo Froböse von der Deutschen Sporthochschule Köln hat jüngst die neue Broschüre „Männer in Bewegung“ vorgestellt. Demnach treibt überhaupt nur 20 bis 25 Prozent der männlichen Bevölkerung regelmäßig Sport. Diejenigen, die sich bewegen, hängen aber offenbar einer ungesunden Einstellung nach: Der Sport ist bei deutschen Männern demnach zu stark vom Leistungsgedanken geprägt. Es würden zu wenige Pausen zur Regeneration eingelegt. Dennoch sei Sport unbedingt als Mittel der Wahl zu empfehlen, um physisch und psychisch gesund zu bleiben.
In sportlichen Wettbewerben – insbesondere bei Teamsportarten – gelten besonders erfolgreiche Teams häufig als arrogant, bestes Beispiel ist im deutschen Fußball Bayern München, auch wenn es beim Rekordmeister momentan nicht so rund läuft. Aus der Perspektive des Siegers wird schnell eine herablassende Haltung („von oben herab“), wobei die Frage ist: Macht Arroganz erfolgreich? Oder macht Erfolg arrogant? Das Fachblatt Social Psychological and Personality Science hat jüngst online darüber berichtet, dass Sieger gerne „nachtreten“.
Der Volkswagen-Konzern wirbt derzeit für eine Reihe von Sondermodellen unter dem Namen „Match“ mit dem Motto „So fair war Sport noch nie“. Dabei bedient sich die Werbung in einem zugegeben lustigen Werbespot des Klischees eines besonders ruppigen Sports – in diesem Fall Rugby – um das Bild der Fairness im Sport gnadenlos zu überzeichnen.
Interessant ist hierbei nicht nur, dass der Spot mit Einschränkungen genau das Gegenteil dessen darstellt, was in weiten teilen des Spitzensports heute üblich ist, sondern dass es eine Sportart gibt, die durchaus genau diese überzeichnet dargestellten Ideale des gegenseitigen Respekts und der Hilfestellung unter Sportlern durchaus beherzigt: der Teamsport Ultimate.
Chilly, chilly, die Frisbee Family mit hip hop funky beats, no drop, don’t stop! Ein echt sehr relaxtes Filmchen der Frisbee Family aus Düsseldorf-Pempelfort, die in irgend einem alten Fabrikgebäude die zu Beach Volleyball-Felder umgenutzte Flächen nochmals umgenutzt hat. (weiterlesen…)
Ein witziges Foto, das ich erst bei Facebook und dann auf dem Blog des US-Amerikaners Gregroy Pike gesehen habe, hat mich dazu angeregt, über die Missverständnisse nachzudenken, mit denen es Ultimate-Spieler immer wieder zu tun haben. Na klar, viele Außenstehende denken bei “Frisbee spielen” entweder an Vergnügen mit dem Hund, an belangloses Hin- und Herwerfen oder allenfalls an “Hippie-Sport”. Dass es sich ganz anders verhält, will ich nur mal in Kürze aufrollen.
Der irische Ultimate-Spieler Mark Earley hat einen neuen Blog gegründet, den er pragmatisch „Ultimate Interviews“ nennt. Als Grund hat er seine langjährige Erfahrung in verschiedenen Vereinen und dem irischen Flugscheibenverband angegeben sowie die Freude am Schreiben über den dynamischen Teamsport mit einer Flugscheibe. Zum Start seines Blogs hat er einen Katalog mit zehn Fragen an die Geschäftsführer aller nationalen Scheibensport-Verbände geschickt, den ich in dieser Funktion beim Deutschen Frisbeesport-Verband ebenfalls beantwortet habe.
In einem Spezial zum Sportsponsoring hat das Handelsblatt jüngst die Bedeutung von Familienunternehmen hervorgehoben, die derzeit angeblich zunehmend ihr Sponsoring professionalisieren und dabei mitunter großen Geldgebern Werbeplätze streitig machen.
9. März 2012













