Was im Frisbeesport gang und gäbe ist: Eigenverantwortliches Handeln zur selbstständigen Regulierung des Spielverlaufs zwischen den Teams – dieses Prinzip hat nun auch den Eingang in den Fußballkreis Köln gefunden. Die so genannte „FairPlayLiga“ läuft als bundesweites Pilotprojekt bei den D-Junioren in der Staffel 7 der Kreisklasse.
Das U14 Ultimate-Team der DJK Wiking, die „Bad Girls and Boys“ sind „in kleiner Besetzung“ zum „Eintracht Frankfurt Wintercup 2013“ gefahren, ein eintägiges Turnier mit zwei Spielklassen. Neben 10 Anfängerteams von Erwachsenen in der einen Halle spielten acht U17-Teams in der anderen.
Das Skyd Magazine, das sich mit Themen rund um Ultimate in den USA beschäftigt, hat einen schönen Kommentarbeitrag von Stefani Leto veröffentlicht. Die sich selbst als „Ultimate Mom“ bezeichnende Autorin hatte diesen Text zuerst auf dem Blog der Bay Area Disc Association, eines Regionalverbandes in Kalifornien, veröffentlicht. „Wir waren platt, wie prägnant dieses kurze Stück war und fragten daher an, es weiterzuverbreiten“, heißt es beim Skyd Magazine. Ganz meine Meinung!
Bei seiner zweijährlichen „Großen Sportschau“ hat der Verein DJK Wiking im Kölner Norden Mitte November dieses Jahres auch der Ultimate Frisbee-Abteilung die Gelegenheit gegeben, sich dem interessierten Publikum vorzustellen. Rund ein Dutzend Ewachsene und Jugendliche haben bis zum Ende der Veranstaltung in der Sporthalle des Heinrich-Mann-Gymnasiums in Köln-Weiler ausgeharrt, um dem Publikum dann den Teamsport mit der fliegenden Scheibe auf zwei Endzonen vorzustellen.
In diesem Jahr fand in Bordeaux das ausgeweitete Finale der euorpäischen Ultimate Club-Meisterschaften statt (xEUCF 2013). Aller vier Jahre enthält das Turnier nicht nur die offene und die Frauen-Division, sondern auch eine Mixed- und eines Masters-Spielklasse im Sinne einer Club Ultimate-EM. Dabei haben die Kölner Frauen „U de Cologne“ bekanntlich Silber gewonnen, und der deutsche Open-Meister „Bad Skid“ (Raum Heilbronn) Bronze, die „Caracals“ Wuppertal holten in der Masters-Spielklasse den Spiritsieg (s. DFV-Beitrag).
Zwei Videos berichten ein wenig von Teambuilding, das eine nur in Kürze vom Ultimate Team „Fenix Unam“ aus Mexiko City (mexikanischer Open Ultimate-Meister von 2008 bis 2012), das andere etwas ausführlicher vom US Frauen Club Champion 2013 „Scandal“ aus Washington.
Ultimate Frisbee gilt als eher verletzungsarme Sportart. Dennoch werden einzelne Gelenk- und Muskelgruppen durch die schnellen Bewegungen strapaziert. Die abrupten Wurfbewegungen belasten insbesondere die Gelenke der Schultern und Arme. Auch die Beine, und hier insbesondere die Knie und Knöchel werden durch die Laufarbeit auf unebenem oder hartem Grund beansprucht.
Die Jahreshauptversammlung des Deutschen Frisbeesport-Verbands liegt hinter uns – und ich habe mich für ein weiteres Jahr als Geschäftsführer verpflichten lassen. Aktuell habe ich den Kopf so voll von Themen, dass ich hier einmal versuchen möchte, die wichtigsten Punkte kurz und bündig darzustellen.
25. November 2013







