post Kategorie: Sportpolitik post Kommentare (0) post19. Januar 2018

Mitte Januar hat im RheinEnergie-Stadion die Auftakt-Pressekonferenz zum Kölner Sportjahr 2018 stattgefunden. Bereits seit 2010 werden die Highlight-Events im Sportkalender der Stadt Köln vorgestellt; mit dabei sind von Anfang an die Disc Days Cologne, die am Wochenende 09. und 10. Juni 2018 zum 12. Mal ausgetragen werden (Fotos: Stadt Köln/Bopp).

Neben einigen prominenten Sportbotschafterinnen und -botschaftern – Shari Reeves, Liz Baffoe, Sonja Fuss und Toni Schumacher – nahmen an der Pressekonferenz die Kölner Sportdezernentin Agnes Klein, vom Kölner Sportamt der neue Leiter Gregor Timmer und sein Stellverteter Horst Meyer (beide nicht im Bild links) sowie vom DFB Manuel Hartmann teil.

Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen wie in jedem Jahr die größten Events wie Fußball-Pokalfinale der Frauen am 19. Mai (inklusive großem Familien- und Fanfest, bei dem auch der Frisbeesport wieder vertreten sein soll), und das Velux EHF Final 4, also das europäische Clubhandball-Pokalfinale. Der weitere Ausblick galt bereits der Handball-WM in einem Jahr, deren Spiele unter anderem auch in Köln stattfinden sowie den Bewerbungen auf die Fußball-EM und auch auf die Handball-EM in Deutschland 2024.

Sportdezernentin Klein sagte, dass es viele Organisatonsteams nach Köln treibe, das habe mit der Arena zu tun, der größten Eventhalle Europas, das habe aber auch mit dem Spirit des Kölner Publikums zu tun, dessen Sportbegeisterung europaweit bekannt sei. Die Dachmarke „Kölner Sportkalender“ werde seit 2010 kontinuierlich aufgebaut, in diesem Jahr umfasst sie insgesamt 29 Großveranstaltungen.

Das Kölner Sportjahr wurde 2010 mit der erstmaligen Vergabe des Fußball-Pokalfinales der Frauen nach Köln ins Leben gerufen. Manuel Hartmann vom DFB teilte mit, dass der Kooperations-Vertrag mit Köln aktuell bis 2020 verlängert worden sei. Toni Schumacher kündigte sein Beisein an und schlug vor, „Köln zum Berlin der Frauen“ auszurufen. Liz Baffoe konkretisierte, das Frauenfinale solle immer „im schönsten Stadion der Welt“ ausgetragen werden.

Horst Meyer vom Sportamt führte aus, dass bei Untersuchungen von Sportsoziologen der DSHS seit 2010 festgestellt wurde: Das Fußball-Pokalfinale der Frauen ist das einzige Großsportevent weltweit mit mehr als der Hälfte weiblicher Zuschauerinnen. Er wies auf die Vielfalt der Sportereignisse des Kölner Sportkalenders hin, in dem neben Traditionsveranstaltungen wie den Disc Days Cologne auch zahlreiche Deutsche Meisterschaften stehen und – jüngst hinzugekommen – ein WM-Qualifikationsspiel der deutschen Rugby-Männer gegen Russland am 18. März im Stadion Höhenberg steht.

Horst Meyer nahm übrigens, wie auch das Kölner Sportmaskottchen Trops, die Gelegenheit wahr, auf einen aufgestellten Discgolf-Korb zu werfen (Foto: Stadt Köln/Bopp). Am Ende der Pressekonferenz wurden Gruppenbilder mit den Pokalen der Fußballfrauen sowie des EHF Final 4 inszeniert sowie ein Gruppenbild aller anwesenden Turnierverteterinnen und -vertreter. Natürlich ließ ich mir nicht entgehen, mich zusammen mit Trops ablichten zu lassen.

In den vielen Unterlagen zum Kölner Sportjahr 2018 befindet sich nicht nur ein kurzer Rückblick auf die DDC des Vorjahres sowie ein Ausblick auf die DDC 2018, sondern auch eine sehr präzise Kurzbeschreibung des Teamsports Ultimate Frisbee.

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